Spritzgusswerkzeuge in China – Das müssen Sie beachten

Es ist sehr verlockend, Spritzgusswerkzeuge in China produzieren zu lassen: Zum Einen wurde in den letzten Jahren sehr viel Know-How und Erfahrung gesammelt, zum anderen spielt der Preis natürlich immer eine Rolle. Fehler und Unklarheiten können die Unternehmung allerdings zu einem Alptraum machen, wir geben Ihnen daher Tipps, wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden.

Das erfahren Sie in diesem Artikel

  • Die häufigsten Fehler im Umgang mit chinesischen Produzenten
  • Unterschiedliche Mentalitäten, verschiedene Lösungen
  • Wissenswertes und Praktisches

Auftragsvergabe

Sie sollten niemals einen Auftrag an einen Produzenten vergeben, den sie nur via Mail oder Website kennen. Suchen Sie wenn möglich den persönlichen Kontakt, es passiert häufig, dass ein Produzent mit geschönten Produktions- und Fabrikbildern arbeitet und mittels gefälschter Zertifikate und zugekaufter Musterteile Vertrauen gewinnen möchte.

Oft entpuppt sich die vermeintliche Fabrik als Handelsunternehmen oder Vermittler, was in weiterer Folge zu Kommunikationsproblemen mit dem eigentlichen Produzenten führen kann. Das wiederum macht ein gutes Qualitätsmanagement und das Korrigieren von Fehlern de facto unmöglich.

Kommunikation

Wo wir schon beim Thema Kommunikation sind: Gehen Sie sicher, dass Ihr Anliegen und Ihr Problem tatsächlich verstanden wurde. Es kommt oft genug vor, dass Ihr Geschäftspartner vorgibt, etwas verstanden zu haben, obwohl das nicht der Fall ist, dies gilt es natürlich tunlichst zu vermeiden. Ideal ist es natürlich, wenn man die Mentalität kennt und die Sprache spricht, das erleichtert die Zusammenarbeit ungemein.

Sie sollten außerdem von Beginn an um regelmäßige Kommunikation bemüht sein. Lassen Sie sich laufend Bilder vom Fertigungsstand übermitteln, definieren Sie mit Ihrem Partner Zeitpläne und Milestones und nehmen Sie zu den vereinbarten Zeitpunkten am besten persönlich und im Beisein einer fachlich kompetenten Ansprechperson die Milestones ab. Das ist insofern sehr wichtig, da jene Arbeiter, die in den Fabriken Englisch sprechen, meistens reine Übersetzer sind und daher von der Materie Werkzeugbau nicht viel Ahnung haben, das kann zu Missverständnissen führen und sollte natürlich vermieden werden.

Finanzielles und Pläne

Gemeinsam mit einem präzisen Zeitplan sollten Sie mit Ihrem Partner den Finanzplan festlegen. Es ist durchaus üblich, dass Sie bis zu 50% der Auftragssumme als Anzahlung zahlen. Über diesen Prozentsatz sollten Sie jedoch nicht hinausgehen, da damit Sie im weiteren Geschäftsverlauf Ihre Verhandlungsposition verschlechtern. Legen Sie gemeinsam mit dem Produzenten einen genauen Zeitplan inklusive Milestones fest und planen Sie Verzögerungen ein. Produzenten versuchen oft, über mindere Rohstoffe die eigenen Margen zu erhöhen oder bei der Spedition zu sparen, das kann für Sie und Ihre Werkzeuge sehr unangenehme Folgen haben, dies lässt sich abfedern, in dem Sie sich Messmuster schicken lassen.

Keiko – Ihr Generalunternehmer

All diese Probleme können Sie natürlich vermeiden, in dem Sie direkt mit uns zusammenarbeiten. Wir sind im Umgang mit chinesischen Produzenten erfahren und haben eigene Partner, mit denen uns langjährige Zusammenarbeit verbinden. Unsere österreichischen Mitarbeiter überprüfen regelmäßig vor Ort den Zustand der Produktion und wir kümmern uns als Generalunternehmer um alle Prozesse und notwendigen Abläufe, damit Sie genau die Werkzeuge erhalten, die Sie bestellt haben. Kontaktieren Sie uns!